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Kuscheltiere und Ungeziefer: (K)Ein heikles Thema

Kuscheltiere und Ungeziefer: (K)Ein heikles Thema

Wird ein geliebtes Kuscheltier von Ungeziefer befallen, landet es oft im Müll – wenn auch schweren Herzens. Doch das sollte wirklich nur der allerletzte Ausweg in ganz schlimmen Fällen sein. Ungebetene Gäste lassen sich ganz einfach mit ein paar Tricks vertreiben.

Das sollten Sie nicht machen...

Wenn sich Motten, Milben, Holzwürmer, Läuse oder andere lästige Krabbeltiere auf Ihrem Stofftier tummeln, sollten Sie auf gar keinen Fall zu aggressiven chemischen Mitteln gegen Ungeziefer greifen. Diese können nicht nur das Material Ihres Lieblings zerstören, sondern sind in vielen Fällen auch giftig und können beim Menschen und vor allem bei empfindlicher Kinderhaut gefährliche allergische Reaktionen auslösen.

Von Mottenkugeln ist ebenfalls abzuraten: Sie töten unter Umständen nicht alle Larven ab und versehen Ihr Kuscheltier mit einem unangenehmen, hartnäckigen Geruch.

So werden Sie Ungeziefer los...

Eine Waschmaschinenreinigung kommt grundsätzlich nur für Plüschfreunde in Frage, die dafür geeignet sind. Spezialwaschmittel gegen Läuse oder anderes Ungeziefer sollten sie nicht verwenden, um das Stofftierfell nicht zu schädigen. Führen Sie lieber eine Handwäsche in bis zu 30 Grad warmer Seifenlauge durch.

Alternativ oder zusätzlich sollten Sie das (trockene) Kuscheltier luftdicht in eine Plastiktüte packen und diese für mindestens zwei, am besten allerdings für bis zu vier Wochen in den Tiefkühlschrank legen. So sorgen Sie dafür, dass das Ungeziefer aushungert und abstirbt. Wichtig ist, dass keinerlei Feuchtigkeit an das Plüschtier gelangt. Nach dem Ausflug ins Eis müssen Sie das Kuscheltier vorsichtig ab- und ausbürsten – am besten mit einer Baby- oder Kleintierbürste.

Wenn Sie nichts falsch machen wollen oder es sich bei Ihrem befallenen Stofftier um ein wertvolles Sammlerstück handelt, überlassen Sie die Reinigung lieber einem Profi. 40 bis 100 Euro sollten Sie dafür als Kosten einplanen.

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